Highlight: Wandermulti „Drachenschatz Reloaded“ (Video)

Zum Abschluss meiner kleinen Serie „GeoCaching in Luxemburg“ möchte ich das eigentliche Highlight unserer 4-tägigen Tour vorstellen und das war kein T5-Abseiler sondern ein „normaler“ Wandermulti, der von seiner beeindruckenden Kulisse lebt.

Dieser wirklich empfehlenswerte Wandermulti „Drachenschatz Reloaded“ (GC1Q6YN) führt den Besucher über ca. 12,5 km (inkl. Caches) und einige Höhenmeter durch das wunderschöne und wilde Müllertal/Mullerthal/Müllerthal (über die Schreibweise ist man sich nicht so ganz einig) im Bereich Consdorf über einen Teilabschnitt des Müllerthal-Trails und andere ausgewiesene Wanderwege.

Am Start des Wandermulti s ...

Foto: Dosenluder (das kleine in der geosophischen Hand ist die Wackelcam)

Ich möchte im Folgenden neben ein paar Foto-Impressionen von Dosenluder einen kleinen Abriss dieser anstrengenden, aber niemals wirklich beschwerlichen Tour zusammenfassen und das Ganze dann mit einem Video von der Tour beenden.

Die Wege sind gut ausgeschildert und der Cache orientiert sich, (wie es sich für einen Wandermulti gehört) an den Wanderwegen „rotes M auf weissem Grund“ für Müllerthal-Trail, „blaue Fahne/Pfeil“ für Aussichtsrundweg und „grünes C5“ für Consdorfer Rundweg. Ich habe die Piktogramme lieber mal nicht eingestellt, um juristischem Abschaum keinen Angriffspunkt zu bieten.

Tourverlauf Wandermulti Drachenschatz Reloaded

Kartendaten: Screenshot aus OSM-Daten via http://garmin.openstreetmap.nl im Rahmen der freien OSM-Lic. für nicht kommerzielle Verwendung auf privaten Seiten.

Das Höhenprofil ist zwar nicht das einer Hochgebirgstour, aber man sollte das ständige auf und ab bedingt durch den einen oder anderen bis zu 40m hohen Felsbrocken und die ca. 100 Hm Unterschied zwischen Consdorf und Müllerthal nicht unterschätzen.

Höhenprofil Wandermulti Drachenschatz Reloaded

Quelle: Track GPS60csx. Es fehlt ca. ein nicht getrackter km.

Der klassische Wandermulti startet am großen Parkplatz „Consdorfer Mühle“ und führt zunächst leicht ansteigend oberhalb der Straße über den Müllertal-Trail vorbei an vielen bizarren Felsformationen, deren Namen genauso klingen wie sie aussehen. Während man dann an Goldkaul und Goldfralay vorbei kommt, kann man Felsen wie die Eulenburg durch eine Kombination von Durchgängen, Höhlen und Felstreppen erklettern. In diese Landschaft, die auch von Tolkien stammen könnte, integriert sich die Geschichte des Wandermultis hervorragend und man erwartet eigentlich mindestens den einen oder anderen Zwerg, Hobbit oder auch Ork, wenn es in Richtung Schelmelay und Ramelay weiter geht um den Schatz zu finden.

Auf dem Weg zur Eulenburg Auf dem Weg zur Eulenburg Zugang zur Eulenburg

Fotos anklicken zum Vergrößern…

Aufstieg zwischen den Felsen Uns wieder durch den Fels Wo gehts nach Bruchtal?

Unterwegs gilt es für den Cache auf jeden Fall drei der Felsenburgen zu erklimmen, um die nötigen Hinweise zu finden und wer möchte kann auf dem Weg durch den Multi auch noch ein paar Tradis und einen Mystery mitnehmen, zu einem davon später mehr.

Die ganze Zeit auf dem Trail sind uns nur wenige andere Wanderer begegnet und wenn man einmal von dem leider nahe der Straße gelegenen „Schiessentümpel“ mit seinem Wasserfall absieht ist man meistens alleine unterwegs.

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Wasserfall (Schiessentümpel) mit Touristic-Cache

Vom Wasserfall aus geht es wieder aufwärts, bevor man oberhalb von Müllerthal an einem Aussichtspunkt ankommt, der sich für eine Rast perfekt anbietet.

Ohne Verpflegung keine Bewegung...

Ohne Verpflegung keine Bewegung…

Sollte diese Location einmal besetzt sein, so haben freundliche Cacher mit „Una panchina, un uomo, un pensiero alla vita“ ein paar Höhenmeter weiter oben eine Alternative geschaffen, die zumindest für Leute in Hobbitgröße sehr bequem sein dürfte.

Nicht der Baum ist so Groß...

Nein, der Baum ist nicht sonderlich groß 😉

Von dort aus geht es erst einmal ordentlich abwärts und zum tiefsten Punkt der Tour in Müllerthal, welches man nach ein paar Schritten Asphalt schnell wieder verlassen kann und über den Wanderweg C5 den Rückweg antritt.

Auf diesem werden dann die letzten Informationen gesammelt, um dann am Ende dem Drachen seinen Schatz abtrotzen zu können.

Die Strecke ist mit ca. 12 km angegeben (bei uns war es etwas mehr) und wir müssen zugeben, dass wir zurück am Parkplatz keine Treppen und Felsen mehr sehen konnten.

Zumindest bis zum nächsten Tag…

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Contour HD: für alle, die auf Videos ohne Stabilisator stehen 😉

Im Video ist die Tour nochmal zusammengefasst und auf wenige Minuten komprimiert.

Viel Spaß damit

GeoSoph

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